Weleda und die schmutzigen Methoden der sanften Medizin

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über “schmutzige Methoden der sanften Medizin” und nennt dabei auch Weleda. Zitat aus dem Artikel: “Arzneimittelhersteller finanzieren einen Journalisten, der die Kritiker ihrer Produkte anschwärzt – bei jedem herkömmlichen Pharmakonzern wäre dies ein Skandal.” Laut dem deutschen Presserat ist das Sponsoring von Journalisten ein Verstoß gegen den Pressekodex (Ziffer 7 und 15). Wie steht man bei Weleda zu solchen Methoden? Welchen Vorteil erhofft sich Weleda durch das Sponsoring dieses Journalisten? Gibt es dadurch messbar positive Auswirkungen auf Image und/oder Umsatz von Weleda?

Quelle: Facebook – bitte liken!

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Internet-Pranger bei Facebook

Der US-Bundesstaat Louisiana will mit einem neuen Gesetz verurteilte Sexualstraftäter, die in sozialen Netzwerken aktiv sind, zur Offenbarung ihres Verbrechens zwingen. Das umfasst laut einem Bericht von CNN die Nennung des Delikts, die Urteilsbegründung, die Wohnanschrift sowie eine Beschreibung körperlicher Charakteristika. 

 

Quelle: Heise.de

Mac$ kommentiert in einem privaten Forum:

Stirbt die Vernunft eigentlich aus? Man muss sich ja nicht den Kopf zerbrechen, um spontan das Ausmaß dieser Absurdität zu erfassen.

Gäbe es so etwas wie Vertrauen in den Rechtsstaat, in Verhältnismäßigkeit und Sinn der Strafverhängung, in den Erfolg von Resozialisierung, wäre es schon einmal von vornherein nicht notwendig, so einen Scheiß wie dieses Google Maps für Sexualstraftäter zu führen oder die Täter dazu zu verpflichten, so gut wie jeden über seinen Delikt aufklären zu müssen. Über die teilweise aberwitzige Rechtsprechung in den USA, was Sexualdelikte angeht, gar nicht zu sprechen, verhindert man damit Netz-Anonymität und beweist sein Unverständnis für das Internet.

Konsequenterweise müssten Straftäter dann auch bei jedem Telefonat ihre Tat erwähnen und unter jedes Fax setzen. Selbst wenn man sich nur auf das Internet beschränkt, wo fangen soziale Netzwerke an und wo hören sie auf? Muss ich meine Straftaten auch z.B. in meinem OkCupid oder Last.fm Account oder weiß der Geier erwähnen? In Foren? Müsste ich in World of Warcraft schreiben: “Suche Schlachtzuggruppe. Hab mir außerdem von einer 15-Jährigen einen lutschen lassen”? Das ist natürlich auch nur zur Vorsicht, nicht als weiterer Pranger gedacht. Fällt dann sicherlich noch leichter, an Jobs oder Beziehungen zu kommen oder einfach am normalen sozialen Leben teilzunehmen nach Abbüßen der Haftstrafe. Da kann man die Leute auch direkt auf ewig wegsperren.

Deutschland wird zum weltpolitischen Buh-Mann – und das zu recht. Hier die Gründe dafür.

“These are times of madness, dressed in good suits.”

Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman

In den europäischen Südländern droht eine neue Form des Bank Runs – derzeit oft als “Bank Jog” beschrieben, weil die Bankkunden nicht physisch zur Bank rennen, sondern das ganze langsamer vonstatten geht. Die Leute transferieren ihre Euros in sichere Länder wie Deutschland, um sie vor einem möglichen Euro-Exit zu retten. Das entzieht den europäischen Südbanken die Kapitalbasis, es droht ein neuer Zusammenbruch mit Kettenreaktion.

Deutschland und Frankreich sind die Länder, an dem das Überleben der Euro-Zone hängt, wovon wiederum auch die Entwicklung der Weltwirtschaft abhängt. Beide sind ökonomisch stark, beide bilden den Kern der Euro-Zone, beide genießen noch AAA-Bonität und profitieren beim Schuldenmachen sogar von der Unsicherheit der Märkte, weil die Investoren zumindest Deutschland derzeit sogar Geld schenken, um es in Sicherheit zu bringen.

Deutschland blockiert konsequent jede mögliche Rettungsmaßnahm, die das Problem vorerst auf einen Schlag lösen könnte. Dazu gehören:

1. Euro-Bonds, die den Druck der Märkte wegnehmen würden. Das würde bedeuten, dass zumindest vorübergehend alle europäischen Länder gemeinsam für ausgegebene Anleihen haften. 

2. Eine europäische Banken-Union mit gemeinsamen Sicherhungsfonds, der den Bank Jog verhindern würde. 

3. Eine Abschwächung des von Deutschland geforderten Fiskalpakts – also ein Ende des strikten Sparkurses, der jetzt bereits die griechische Wirtschaft komplett zerstört hat. Eine Krise ist der völlig falsche Zeitpunkt für das Zurückfahren der Staatsausgaben ist, wenn Privathaushalte und Unternehmen sich gleichzeitig entschulden wollen. 

4. Einen moderaten Ausgleich der europäischen enormen wirtschaftlichen Ungleichgewichte. Deutschlands reale Lohnabwertung in den vergangenen 15 Jahren hat die Exportwirtschaft der europäischen Peripherie an die Wand gefahren. Es würde ihr helfen, wenn die deutschen Löhne steigen würden. Darauf hat die Bundesregierung über die Lohnabschlüsse im öffentlichen Dienst zumindest mittelbar Einfluss.

5. Eine wirklich expansive Geldpolitik der EZB nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed mit direktem Ankauf von Staatsanleihen in großem Umfang und niedrigen Zinsen. Die USA haben deutlich schneller aus der Rezession gefunden als Europa. Derzeit wird in Europa der teure Umweg über die Banken gewählt. Diese leihen sich Geld unter Inflationssatz von der EZB und kaufen damit Anleihen zu sieben Prozent Verzinsung – und das ganze auch noch ohne formelles Risiko durch die Bürgschaften. Der direkte Anleihenkauf wird von den geldpolitischen Falken aus Deutschland verhindert. Dabei geht es längst vielmehr um Formalismus und Prinzipien-Reiterei als pragmatische Krisenpolitik.

Insgesamt ist Deutschlands Krisenpolitik von “too little, too late” gekennzeichnet, wodurch die Rettung jetzt schon wirtschaftlich und menschlich deutlich teurer geworden ist, als sie jemals hätte sein müssen.

Das alles ist auch unter dem Gesichtspunkt tragisch, dass es auch Deutschland möglicherweise mal wieder wirtschaftlich schlechter gehen wird – und dann sicher keine europäische Solidarität zu erwarten sein wird.

Deutschland wird derzeit zum weltpolitischen Buh-Mann durch sein Verhalten. Außerhalb von Deutschland gibt es eine große Einigkeit der Ökonomen und der Politik, dass das Verhalten grundfalsch ist. Offiziell haben zuletzt Großbritannien und die USA – zuvor auch schon mehrfach Frankreich – Merkel zu einem anderen Kurs gedrängt.

Um einen historischen Vergleich zu machen: Merkel zwingt gerade Griechenland, Spanien und Portugal Deutschlands Brüning-Politik der Weimarer Republik auf.

Brüning betrieb in insgesamt vier großen Notverordnungen eine einschneidende Spar- und Deflationspolitik: Er erhob neue Steuern bei gleichzeitiger Senkung staatlicher Leistungen und er wirkte auf eine Absenkung von Löhnen und Gehältern hin. Damit hoffte er, den deutschen Export zu erhöhen, doch weil Deutschlands Handelspartner eine ähnliche Politik betrieben und zudem ihre Zölle erhöhten, musste diese prozyklische Politik scheitern; sie verschärfte letztlich nur die Wirtschaftskrise in Deutschland. 

Quelle: Wikipedia

Wegen vager Ängste vor Inflation wird derzeit von Deutschland das sichere Auseinanderbrechen der Euro-Zone und eine katastrophale europäische Rezession in Kauf genommen, die letztlich droht, die Weltwirtschaft und das internationale Bankensystem erneut in den Abgrund zu reißen.

Wer wegen vager Inflationsängste den sicheren Crash in Kauf nimmt, wird am Ende alles verlieren-

Update vom 11. Juni 2012: Der britische Economist hat das Dilemma schön in einer Grafik zusammengefasst. Die Geschichte dazu: Start the engines, Angela.

Wirtschaftsblog-Empfehlungen von Paul Krugman

Der Wired-Podcast “Geek’s Guide to the Galaxy” hatte Wirtschaftsnobelpreisträger und New-York-Times-Kolumnist Paul Krugman zu Gast. Der Grund: Krugman ist nicht nur Ökonom und politischer Kommentator, sondern auch Science-Fiction-Fan.

Im Podcast beantwortet er neben Fragen nach dem ökonomischen Sinn eines Todessterns auch die Frage, welche Blogs und anderen Websites er empfehlen könne. Also kleinen Service an meine Leser hier die Liste:

FT Alphaville – immer nah den Märkten

Economist’s View – persönlich geprägte Ansichten eines Ökonomen. Greift sehr viele aktuelle ökonomische Diskussionen auf. Große Materialsammlung.

– Der Ökonom Brad DeLong von der Berkeley-Universität führt ein eher persönliches Blog. Er war Krugmans Inspiration selbst zu bloggen.

Washington Monthly ist in erster Linie ein politisches Blog, das sich mit den USA beschäftigt.

Und zu guter letzt bloggt Krugman natürlich auch selbst bei der New York Times über Wirtschaft und Politik.

Warum ich für eine Rentenversicherungspflicht für Selbstständige bin

Wieder gegen Ursula von der Leyen: Schon mehr als 60.000 Bürger haben eine Online-Peition gegen ein noch recht unkonkretes Gesetzesvorhaben der Arbeitsministerin unterschrieben. Diesmal geht es jedoch nicht gegen Netzsperren, sondern eine mögliche Verpflichtung von Selbstständigen in eine Rentenversicherung einzuzahlen, wie Spiegel Online berichtet. 

Ich selbst wurde bereits durch selbstständige Freunde in den vergangenen Tagen aufgefodert mitzuzeichnen, lehne das aber ab. Kritik an den Details des bislang noch nicht fertigen Gesetzesvorhabens ist sicher berechtigt – beispielsweise die von Alexander Kritikos vom DIW:

Auch Selbständige, die weniger als 400 Euro im Monat verdienen, sind von der Regelung ausgenommen. Ob diese Grenzziehung ausreicht, ist umstritten. Laut Ökonom Alexander Kritikos verdienen momentan rund 25 Prozent aller Selbständigen weniger als 1100 Euro im Monat. Ein Teil von ihnen würde das Gesetz hart treffen. “Wenn Sie 700 Euro verdienen, sind 400 Euro zu viel”, sagt er. “Wenn es auf einen solchen Fixbetrag herausläuft, ist zu erwarten, dass ein Teil dieser Selbständigen in die Schwarzarbeit abwandert.”

Quelle: Spon

Dennoch: Eine Versicherungspflicht für Selbstständige ist im Grundsatz richtig. Sobald wir einen Sozialstaat haben – und ich unterstelle der Mehrheit der Deutschen, dass sie nicht wollen, dass Menschen in Deutschland verhungern müssen – gibt es das Problem des Trittbrettfahrertums. Es gibt diejenigen, die durchaus für ihr Alter vorsorgen könnten, dies aber nicht tun, weil sie sich auf den Sozialstaat verlassen.

Gerade viele junge Selbstständigen sparen aus Kostengründen an der Rentenversicherung, weil sie kaum an später denken. Arbeitnehmer dagegen müssen zwangszweise in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Die Hälfte der Beiträge übernimmt der Arbeitnehmer – was Angestelltenverhältnisse teuer macht und natürlich indirekt auch die Löhne der Arbeitnehmer drückt. Das macht Scheinselbstständigkeit so attraktiv – und zwar auf den ersten Blick auch für viele Arbeitnehmer, die nur auf den Nettolohn schauen, nicht aber auf die fehlende Renten- und Pflegeversicherung. Auch die Kosten für die Krankenversicherung muss alleine vom Selbstständigen getragen werden.

Der “Arbeitgeber” des Selbstständigen sind die Auftragnehmer – bei Scheinselbstständigkeit sogar im engeren Sinne. Auch sie sollen sich natürlich am Rentensystem beteiligen. Wenn also die Pflichtversicherung dafür sorgt, dass Selbstständige den Beitrag zur Rentenversicherung nicht leisten können, müssen sie schlicht ihre Preise erhöhen – und so beteiligen sich dann auch deren “Arbeitgeber” an dem System.

Was ist die Alternative? Selbstständige bleiben zu großen Teilen unversichert und rutschen nach ihrem Erwerbsleben in die Altersarmut. Wer hier, wie der Initiator der Petition, alleine an die Selbstverantwortung der Selbstständigen erinnert, vergisst einen entscheidenden Fakt: Armut ist in einem Sozialstaat eben keine Privatsache. Für die Sozialleistungen muss dann die gesamte Gesellschaft aufkommen. Das derzeitige System zwingt Arbeitnehmer dazu, ihr eigenes Risiko der Altersarmut abzusichern – Selbstständige aber nicht.

Die Kosten für die nicht abgesicherte Altersarmut bei Selbstständigen tragen am Ende dann aber wieder alle Steuerzahler gemeinsam – also vor allem die durch Steuern ohnehin schon stark belasteten Arbeitnehmer. Daher haben wir derzeit ein ungerechtes System, das zudem noch die falschen Anreize setzt. Im Grunde wird so die Auflösung klassischer Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnisse staatlich gefördert.

Gepäckreklamation bei Air Berlin: letzter Ausweg Social Media

Über Silvester bin ich von Düsseldorf mit Air Berlin nach Wien geflogen – und wieder zurück. Dabei wurde mein Kurzreiesekoffer so sehr beschädigt, dass er nicht mehr zu reperarieren war. Kein Problem, dachte ich mir – so ein Koffer wird schließlich schnell ersetzt. Selbst hatte ich mit so einer Beschädigung keine Erfahrung – doch von anderen weiß ich, dass zumindest die Lufthansa schnell und unkompliziert hilft.

Nicht so Air Berlin. Eine Vorahnung davon bekam ich schon am Flughafen Düsseldorf, wo ich mein Gepächstück bei der zuständigen Stelle reklamierte. “Welche Gesellschaft?” “Air Berlin” “Oh, das wird kompliziert”. Die Fluggesellschaft, die auf ihrer Website mit “perfektem Service” wirbt, verlangt nicht weniger als die folgenden Dokumente zur Gepäckreklamation:

– Schadensmeldung vom Flughafen

– Buchungsbestätigung, Flugschein

– Gepäckkontrollabschnitt

– Reparaturquittung oder Bescheinigung eines Fachgeschäftes, dass eine Reparatur nicht möglich ist mit Angabe zu Neupreis, Alter, Fabrikat

– Angabe, dass keine Reisegepäckversicherung besteht

Erst wenn alle diese Dokumente vorliegen, reagiert Air Berlin überhaupt. Das Gutachten muss dabei selbstverständlich selbst erstellt und vorfinanziert werden. Die dadurch verlorene Zeit und die Fahrt zu einem Fachgeschäft, das das Gutachten erstellen kann, ersetzt Air Berlin nicht.

Bei mir löst eine derart kundenfeindliche Abwerhstrategie gegen berechtigte Forderungen eine Trotz-Reaktion aus. Tatsächlich habe ich alle Dokumente samt Gutachten besorgt und am 19. Januar 2012 gesammelt an Air Berlin geschickt. Schnell bekam ich eine schriftliche Bestätigung über den Eingang der Dokumente. Dann tat sich monatelang nichts mehr. Auf eine E-Mail an kundenservice@airberlin.com vom 26. April 2012 reagierte Air Berlin überhaupt nicht.

Vergangene Woche – also mehr als drei Monate später – riss mir der Geduldsfaden. Wie langsam die Mühlen bei schriftlicher Kommunikation bei Air Berlin mahlen, wusste ich inzwischen ja. Also versuchte ich die in dem Brief angegebene Service-Nummer: 030/3434-0. Egal zu welcher Tageszeit ich diese Nummer wählte – und ich versuchte es an mehereren Tagen – immer bekam ich dieselbe Bandansage: Derzeit riefen zu viele Kunden an, ich solle es später noch einmal probieren.

Letzter Ausweg: Social Media. Nachdem ich mich über Twitter beschwerte, reagierte der Twitter-Account binnen Minuten. Ich solle mein Anliegen noch mal einen eine spezielle Twitter-E-Mail-Adresse schicken. Merke: Es gibt Kunden erster und zweiter Klasse bei Air Berlin: Jene, die sich für sich alleine ärgern und jene, die ihrem Ärger öffentlich via Twitter oder Facebook Luft machen – offenbar nur letztere werden ernst genommen.

Tatsächlich ging nach meiner Twitter-Beschwerden alles sehr schnell. Auf den 30.4.2012 datiert ist ein Brief, in dem mir Air Berlin mitteilt, dass sie mir 24 Euro zzgl. der Gutachter-Kosten erstatten werden. Ich frage mich allerdings, ob Air Berlin das extra erstellte Gutachten überhaupt gelesen hat. Dem Gutachten zufolge hatte der Koffer nämlich noch einen Zeitwert von 36 Euro.

Update vom 26. Mai: Auf meine E-Mail, dass ich die Entschädigungssume nicht akzeptiere, weil der Koffer noch einen höheren Wert hatte, kam bis heute keine Antwort mehr. Auch auf Twitter herrscht nun Funkstille.

Im Netz gibt es zahlreiche ähnliche Service-Erfahrungen mit Air Berlin zum Beispiel hier. Sebastian Matthes von der Wiwo hat außerdem ebenfalls seine ganz spezielle Service-Erfahrung mit Air Berlin in seinem Blog geschildert. Im “Wall Street Journal” las ich: “Air Berlin sieht Existenz durch Luftverkehrssteuer bedroht”. Vielleicht gar nicht so schlecht.

Update vom 27. Juni 2012: Nach wie vor keine Antwort auf meine E-Mail, in der ich auf den vom Gutachten festgestellten Wert des Koffers hinweise.

Update vom 14. Juli 2012: Air Berlin hat mir nochmals geantwortet und auf internationale Regeln zur Zeitwert-Berechnung von Gepäckstücken verwiesen.

Update vom 28. August 2012: “Ich werde nie wieder in meinem Leben eine Maschine der Air Berlin besteigen”, schreibt Ufomedia. Wie es dazu kam: Kurztrip des Grauens: 27 Stunden in Abu Dhabi…