So sieht eine Droh-Mail von Claus Fritzsche aus

Weil das Thema ja gerade von der SZ aufgegriffen wurde, hier ein besonders schönes Exemplar einer Droh-Mail von Claus Fritzsche an mich:

 

———- Weitergeleitete Nachricht ———-

Von: Claus Fritzsche <fritzsche@claus-fritzsche.de>

Datum: 2. September 2011 08:10

Betreff: Ein wichtiger Hinweis für die Zukunft

An: Stephan Dörner <stephan.doerner@googlemail.com>

Hallo Herr Dörner,

wie ich sehe, sind Sie nicht in der Lage, Ihre verleumderischen Aussagen (“Schleichwerbung von Herrn Fritzsche bei Wikipedia”) zu belegen und haben auch nicht das Rückgrat, Fehler zuzugeben.

Für eine große journalistische Karriere sind das meines Erachtens schlechte Voraussetzungen.

Ein wichtiger Hinweis für die Zukunft:

Ich behalte mir vor, Ihre verleumderische Behauptung und Ihren sorglosen Umgang mit anonymen sowie kriminellen Quellen zu einem späteren Zeitpunkt nochmals öffentlich aufzuarbeiten. Das landet jetzt in meinem Archiv und ist nicht vergessen!

Beste Grüße

Claus Fritzsche

CAM Redaktionsbüro Claus Fritzsche

Medizin- und Wissenschaftsjournalist

Poststraße 8, 40667 Meerbusch, Telefon: +49 (0) 2132 – 99 88 88

www.claus-fritzsche.de

 

Unteredessen fragen sich inzwischen mehr als 100 Leute auf Facebook, ob der bekannte anthroposophische Kosmetikhersteller Weleda den Homöopathie-Lobbyisten Claus Fritzsche weiterhin finanziell unterstützen möchte.

Hintergrund war übrigens die Frage von mir an ihn ob es stimmt, was das esoterikkritische Wiki Esowatch.com (derzeit leider down) über Fritszche schrieb. Dort wurde behauptet, dass Fritzsches Wikipedia-Account gelöscht wurde, weil er gezielt Links auf PR-Artikel für Homöopathie-Konzerne in der Wikipedia eingestreut habe.

Update vom 9. Juli 2012:

Inzwischen hat Weleda in den Kommentaren auf Facebook klargestellt, dass sie das Blog von Claus Fritzsche nicht weiter finanziell unterstützen werden:

Aufgrund der Debatte um das Blog CAM Media werden wir noch mehr als bisher auf Transparenz setzen, damit künftig keine Missverständnisse entstehen. Eine klare Trennung von Anzeigen und Redaktion ist uns wichtig. Wir sind am echten Austausch und Feedback interessiert. Das bisherige Blogsponsoring werden wir in diesem Falle sofort stoppen.

Theo Stepp, Pressesprecher Weleda AG Deutschland

Quelle: Facebook.com

Eine schöne Zusammenfassung der Ereignisse gibt es bei den Ausrufern: Weleda und die Weisheit der Menschen. Meinen Kommentar dazu in Fritzsches CAM-Media-Blog, in dem ich darauf hinweise, dass Weleda das Sponsoring eingestellt hat, hat Fritzsche übrigens nicht freigeschaltet.

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2 thoughts on “So sieht eine Droh-Mail von Claus Fritzsche aus

  1. Die Drohung an Dich war ja “fürchterlich”.  Wenn ich nicht irre, hast Du ja nichts weiter gemacht, jedenfalls in Deinem Blog, als aus der SZ zu zitieren.
    Gut, dass Weleda sich distanziert. Ich habe gerade ein Weleda-Sanddorn-Duschgel geschenkt bekommen und habe nichts dran auszusetzen, Ob das nun “Homöopatie” ist oder nicht, ist mir wurscht….

  2. Hier noch zwei weitere Beispiele:
    Sehr geehrter Herr Lubbadeh,
    für Ihre Email, deren Tenor ich eine gewisse presserechtliche Unerfahrenheit entnehme.
    Rein vorsorglich möchte ich Sie darum schon jetzt auf die gesetzlich geregelte Vorgehensweise bei der Fertigung einer Berichterstattung, Fristsetzungen etc. und mögliche zivil- und strafrechtliche Konsequenzen hinweisen, wenn diese Regeln nicht eingehalten werden.
    Mit kollegialen Grüßen
    Claus Fritzsche

    CAM Redaktionsbüro Claus Fritzsche
    Medizin- und Wissenschaftsjournalist
    Poststraße 8, 40667 Meerbusch, Telefon: +49 (0) 2132 – 99 88 88
    http://www.claus-fritzsche.de

     ——————————————-
    Sehr geehrter Herr Lubbadeh,
    ich beziehe mich auf meine Anfrage vom 23. Juni (siehe unten) und bitte Sie aus aktuellem Anlass darum, mir auch noch die folgende Frage bis zum 07.07.2012 (wenn möglich früher) zu beantworten:
    Am 12. Juni 2012 stellten Sie mir u.a. die folgende Suggestivfrage:
    “- Sie versuchen auf Ihren Internet-Blogs und -Seiten, die Glaubwürdigkeit Homöopathie-kritischer Wissenschaftler und Journalisten zu untergraben. Dafür nutzen Sie geschickt SEO-Maßnahmen, um das Pageranking dieser Seiten zu erhöhen, beispielsweise indem Sie oft den vollen Namen der Person in Zwischentiteln und in der URL wiederholen und zwischen Ihren Seiten die Beiträge querverlinken. Warum tun Sie das?”
    Seit dem 23.06.2012 um 10:00 Uhr sind exakt die von Ihnen angesprochenen Blogs allesamt Gegenstand eines bis jetzt andauernden DDOS-Angriffs, den mein Provider Hoste Europe (in unterschiedlichen Hosting-Accounts und -Paketen) mit folgender Fehlermeldung dokumentiert:
    “Derzeit ist, aufgrund einer DDOS gegen die SSL-Proxy-Server, die Erreichbarkeit oder die Bandbreite der Proxy-SSL-Verbindungen zu Ihrem Produkt eingeschränkt.”
    (START: 23.06.2012 – 10:00 Uhr, ENDE: unbekannt)
    Meine Frage an Sie:
    Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie Ihre Kontakte in der IT-Szene genutzt haben, um die von mir redaktionell betreuten Blogs auf unlautere und kriminelle Weise in ihrer Funktionsfähigkeit zu beeinträchtigen?
    Die enge zeitliche und inhaltliche Verbindung zu unserer im DZVhÄ-Blog geführten Kontroverse und die sehr starken negativen Emotionen, die ich bei unserem kurzen Telefonat herausgehört habe, veranlassen mich zu dieser Anfrage. Darüber hinaus sehe ich starke Indizien dafür, dass Sie dem von mir kritisierten anonymen Internet-Pranger EsoWatch.com ideologisch nahestehen – dieses Projekt in der Vergangenheit möglicherweise subtil unterstützt haben – z. B. durch eine Erwähnung und Verlinkung bei SPIEGEL ONLINE (die sich übrigens u.a. SEO-technisch auswirkt). Rund um EsoWatch.com geschehen eine Menge Aktiviäten, die in den Bereich der Internet- und Computer-Kriminalität hineingehören und die ich in den nächsten Monaten öffentlich und transparent machen will.

    Beste Grüße
    Claus Fritzsche
    CAM Redaktionsbüro Claus Fritzsche
    Medizin- und Wissenschaftsjournalist
    Poststraße 8, 40667 Meerbusch, Telefon: +49 (0) 2132 – 99 88 88
    http://www.claus-fritzsche.de

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